6. Freigaben am Client einbinden


Da der Raspberry jetzt (hoffentlich) seinen Dienst verrichtet. Widmen wir uns gleich dem/den Client-Rechnern.

Zuerst muss auf dem Client natürlich der Benutzername und die UID übereinstimmen, was wir ja schon geklärt hatten. Dann muss aber auch noch der NFS-Client installiert werden. Das geht so:

Das Einbinden kann man über die Datei /etc/fstab regeln. Die Sieht bei mir so aus:

Und bindet drei der vier NFS-FReigaben von oben ein. Dabei ist 192.168.0.31 natürlich die IP vom Raspberry Pi, die /media/…-Pfade dahinter sind die Pfade auf dem Raspberry, dann folgen die lokalen Pfade, wo es eingebunden werden soll (der Mountpoint muss existieren!) dann folgt der Hinweis, dass es sich um eine NFS-Freigabe handelt und dass sie mit Lese- und Schreibzugriff gemountet werden soll. Die erste Null heißt, dass ich dieses Dateisystem (auf dem Client) nicht sichern möchte und die zweite, dass ich mich (auf dem Client) nicht mit der Dateisystemüberprüfung dieses Dateisystems beschäftige.

Nach einem Neustart den Rechners (nicht Raspberry!) erscheinen bei mir dann die Freigaben unter Thunar.

Der Dateimanager Thunar zeigt die NFS-Laufwerke an

Der Dateimanager Thunar zeigt die NFS-Laufwerke an

 7. Ein praktisches Skript für den Raspberry


 

Auf dem Raspberry habe ich mir noch ein kleines Skript geschrieben, was mit die Arbeit erleichtert, wenn ich dann mal den Raspberry neu starte.

So muss ich nur noch das Skript öffnen und die drei Passwörter eingeben.

8. Ein kleines Fazit

Der Raspberry Pi fügt sich wunderbar in seine neue Rolle als Datendirigent. Er macht zuverlässig seine Arbeit. Seit 27 Tagen musste ich nicht mehr neustarten. Man muss aber bedenken, dass es sich hier um einen Computer handelt, der alles in allem runde 3 Watt Leistung hat, bevor man sich darüber ärgert dass man mit verschlüsselten Festplatten gerade mal 3MB/s Durchsatz schafft. Dafür kostet er im Jahr nur ungefähr 26kWh also 6.50€ Strom. Mir reicht die Geschwindigkeit, denn Kopieren geht nebenher und wenn ich mal einen Film ansehen möchte, dann muss der bei 100 Minuten Länge schon 18GB groß sein um den Raspberry zu überlasten. Vielleicht mache ich demnächst ja schon einen Beitrag über den Leistungsvergleich zu einem anderen Minicomputer.


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